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Energie

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    Energie

     Seitdem Österreich der EU im Jahr 1995 beigetreten ist und sowohl der Strommarkt 2001 als auch der Gasmarkt 2002 liberalisiert wurden, hat sich auf dem Energiemarkt in Österreich sehr viel getan. Die Liberalisierung hatte zufolge, dass mehr Energieunternehmen privatisiert wurden und im gleichen Zug mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt zugunsten des Verbrauchers stattfinden kann. Das bedeutet, dass sich mehr Anbieter auf dem Markt dazu gesellen konnten. Gleichzeitig wurde Österreich im Verlauf der Jahre gemäß EU-Vorgaben zur Reduktion von CO2-Ausstößen zusehends grüner. Insbesondere in den letzten zehn Jahren wurde das Stromnetz für Sonnenenergie sowie für Windenergie stärker ausgebaut. Thermische Kraftwerke ersetzen alte bereits allmählich mit ihrem höheren Wirkungsgrad, um als Energieträger Erdgas zu setzen. Bei den zahlreichen Angeboten der gefühlt tausenden Unternehmen, die wie Pilze aus dem Boden sprießen und erneuerbare Energie anbieten, kann man leicht den Überblick verlieren. Aus diesem Grund gibt es ErfahrungenScout.at. Hier erhalten Sie einen maßgeschneiderten Überblick über aktuelle Anbieter sowie die verschiedenen Arten der erneuerbaren Energie.

    Was sind erneuerbare Energien?

    Erneuerbare Energien sind sogenannte regenerative Energieträger, die uns in unendlicher Menge zur Verfügung stehen und schnell nachgeliefert werden können. Sie gelten als sogenannte grüne Energie, da sie als besonders umweltschonend gelten und keine weiteren Treibhausgase freisetzen. Zu den sogenannten erneuerbaren Energien gehört sowohl die Sonnenenergie als auch die Windenergie. Leider ist nur keine dieser am meisten angepriesenen Energieträger wirklich grün.

    Sonnenenergie

    Mithilfe von Photovoltaikanlagen wird einfaches Sonnenlicht in Strom umgewandelt. Während sich rein theoretisch jeder Mensch eine Solaranlage aufs Dach montieren kann und damit zusätzlich auch Warmwasser generieren kann, gibt es komplette Sonenenenergiefarmen. Solarfarmen haben allerdings den Nachteil, dass Flora und Fauna negativ beeinflusst werden. Wo ein solches Paneel in der Landschaft montiert wird, dringt nicht mehr genug Regenwasser in den Boden darunter durch. Ergo, wird beheimateten Pflanzen Lebensraum genommen und auch die Solarfarm selbst raubt mit ihrem Platz den Lebensraum wild lebender Tiere. Das nächste Manko an Sonnenenergie ist, dass sie stark vom Wetter abhängig ist. Sofern die Sonne nicht scheint, kann schlichtweg kein Strom produziert werden oder nur sehr unzureichend. Auf der nördlichen Halbkugel scheint die Sonne nicht ganz so oft und durchgehend wie am Äquator, sodass sehr viel Geld in Batterien investiert werden muss. Mithilfe der Batterien kann für den Winter genug Strom eingespeichert werden. Im Schnitt hat Sonnenenergie einen Wirkungsgrad von 20 %, was nicht sonderlich viel ist.

    Windenergie

    Als Alternative zur Sonnenenergie besteht zudem noch die Windenergie. Ähnlich wie die Solarenergie ist auch diese stark wetterabhängig. Lohnenswert ist der Aufbau von Windrädern eigentlich nur in Gebieten, in denen es oft und viel stürmt. Wenn kein Windchen bläst, kann bei den Windrädern ebenfalls kein Strom gewonnen werden. Dazu kommt das Problem, dass Windräder genau wie Solarfarmen sowohl Tieren als auch Pflanzen der natürliche Lebensraum genommen wird. Ein weiterer Aspekt, der häufig bei Windenergie missachtet wird, sind Vögel. Leider kommen jedes Jahr durch Windräder knapp eine halbe Million Vögel ums Leben, was weitere Auswirkungen auf den natürlichen Kreislauf der Natur hat. Immerhin kann Windenergie jedoch die Sonnenenergie ein Stück weit ausgleichen. Wenn keine Sonne scheint, ist meistens mehr Wind in der Luft und Windenergie kann einen Wirkungsgrad von ganzen 45 % erreichen. Damit sind Windräder als erneuerbare Energie rentabler.

    Grüne Energie auf dem Energiemarkt

    Noch wird nach wie vor auch Strom in Kernkraft- oder Kohlewerken gewonnen. Kernkraftwerke gelten als die sichersten Stromerzeuger, nur erinnert sich jeder an Tschernobyl sowie Fukushima. Wenn etwas schiefgeht, dann ist eine ganze Gegend jahrhundertelang nicht mehr bewohnbar. Ähnlich wie Kohlekraftwerke, die durchweg eine sichere Energieerzeugung gewährleisten, geht von diesen zwei Energieträgern wieder eine zu hohe Schadstoffbilanz aus. Da die EU sich jedoch sehr aktiv um das gute Klima kümmern möchte, sind nun bereits seit ein paar Jahren Richtlinien zu beachten, die CO2-Ausstöße in die Umwelt weiter minimieren oder bestenfalls ganz bei null ankommen. Sowohl Kernenergie als auch Energie aus fossilen Brennstoffen hat im Schnitt einen fast so hohen Wirkungsgrad wie ein Windrad als grüne Energie.

    Welcher Energieträger bietet billige Energie?

    Ob Sie es glauben mögen oder nicht, gehört die Sonnenenergie zu den günstigsten Optionen für elektrische Energie. Sie kostet im Schnitt lediglich 9 Cent pro KWh und die Windenergie ist nur geringfügig teurer mit rund 11 Cent pro KWh. Am teuersten hingegen ist elektrische Energie aus einem Kernkraftwerk sowie aus einem Kohlekraftwerk. Allein mit diesen Durchschnittspreisen fällt es Ihnen sofort wesentlich leichter, sich einen neuen Energielieferanten zu suchen. Werfen Sie einen Blick in Ihren aktuellen Vertrag und vergleichen Sie die Preise mit anderen Anbietern. Strom wird leider zusehends teurer und wer mag nicht gerne sparen, wo er kann.

    Auf unserer Seite haben wir für Sie verschiedene Energielieferanten aufgelistet, die jeweils erneuerbare Energie anbieten. Lassen Sie sich von den Bewertungen anderer Nutzer leiten, welcher Anbieter Ihnen nicht nur billige Energie, sondern auch den besten Service bietet. Über Preise kann man immer streiten, wenn ein Anbieter einen grottigen Service hat. Billig sollte nicht heißen, dass Sie sich bei einem Anbieter nicht gut aufgehoben fühlen sollen.

    Vergleichen Sie die Preise auf dem Energiemarkt

    Anhand der Erfahrungen anderer Nutzer erhalten Sie bereits eine erste Orientierung zum besten Energielieferanten. Dies sollte Ihr erster Ausgangspunkt sein, um sich gegebenenfalls für einen neuen Anbieter zu entscheiden, bei dem Sie ordentlich sparen können. Wie viel der Strom aus erneuerbarer Energie im Schnitt kostet, wissen Sie nun bereits. Mit nur wenigen Klicks können Sie sich dank der Bewertungen zu den Preisen der jeweiligen Anbieter durcharbeiten. Voila, schon finden Sie billige Energie und erstklassigen Service in einem! Abgesehen davon, dass Sie beim Wechsel zu einem anderen Anbieter viel Geld sparen können, erhalten Sie häufig zusätzliche Wechselboni, wie zum Beispiel mehrere Monate Gratis Energie. Das heißt, ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter mit erneuerbaren Energien gestaltet sich attraktiv, indem Sie ein paar Monate überhaupt keinen Strom zahlen müssen. So lässt sich die unter Umständen hohe Abrechnung mit Ihrem alten Anbieter gleich viel leichter verdauen. Von einem Wechsel können Sie nur profitieren!


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