Sellin ist auch in der Nebensaison ein unvergessliches Erlebnis

Sellin ist auch in der Nebensaison ein unvergessliches Erlebnis

Urlaub

Das Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen hat das ganze Jahr über einiges zu bieten und ist gerade auch zur Nebensaison eine Reise wert. Ein Ferienhaus oder eine geräumige Ferienwohnung in Sellin sind auch im Winter für einen Kurztrip oder einen längeren Aufenthalt auf Deutschlands größter Insel zu bekommen. Es warten auch in den kälteren Jahreszeiten viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse für einen unvergesslichen Urlaub an der Ostsee.

Das malerische Ostseebad Sellin liegt östlich des größeren Küstenhochwaldes Granitz an der Verbindung zur Halbinsel Mönchgut im Südosten der Insel. Zudem liegt der Ort nicht nur an der Ostsee, sondern auch am Selliner See. Dieser ist auf der Westseite der Halbinsel über die Bucht des Having mit dem Greifswalder Bodden verbunden. Neben Binz und Göhren zählt die 2.653 Einwohner große Gemeinde zu den wichtigsten und schönsten Badeorten auf Rügen.

Spannende Bädergeschichte erleben

Der Ort wurde erstmals im Jahr 1295 urkundlich als "Zelinische beke" erwähnt. Der Name leitet sich übrigens von "Zelino" für "grün" und "bek" für "Bach" ab. Damit bedeutet der Ortsname so viel wie "Grünbach" Viele Jahre gehörte der Ort der Adelsfamilie Putbus. Später war es unter anderem im schwedisch Besitz. Ab dem Jahr 1818 gehört es dann zur preußischen Provinz Pommern. Ab dem Jahr 1880 entwickelte sich der Ort zu einem mondänen Badeort. Der Kaufmann und spätere Gemeindevorsteher Hermann Holtz baute im Ende des 19. Jahrhunderts das heute noch existierende Warmbad. Das Warmbad ist heute der Sitz der Kurverwaltung. Auch in DDR-Zeiten war Sellin ein wichtiger Erholungsort. Diese Bedeutung verlor er auch nicht nach der Wende. So wurde im Jahr 1992 auch wieder die bekannte Seebrücke errichtet und im Jahr 1998 offiziell eingeweiht. Zudem wurden zahlreiche neue Feriensiedlungen gebaut.

Von der Seebrücke in die Tiefe

Zu sehen gibt es im Seebad einiges. So wurde in den 1950er Jahre die Innenstadt mit ihren historischen Gebäuden aus der Ursprungszeit der Bäderarchitektur saniert. Ein Spaziergang auf er Wilhelmstraße mit seinen zahlreichen schönen Häusern lohnt darum auch im Winter. Am Ende kommt man zur 30 Meter hohen Steilküste. Von dort führt eine steile Treppe - die Himmelsleiter - sowie ein Aufzug zur Promenade und zur Seebrücke. Die Seebrücke ist übrigens mit seinen 394 Meter Länge die längste ihrer Art auf Rügen. Dort kann man auch mit der Tauchgondel vier Meter in die Tiefe gleiten und die Ostsee auf ganz besondere Art und Weise entdecken. Einmalig ist auch das Bernsteinmuseum mit angeschlossener Werkstatt auf der Insel. Hier kann auch bei stürmischen und kalten Wetter in die leuchtende Welt der faszinierenden Steine eingetaucht werden.

Ganzjährig viel zu erleben

Erholsam und einzigartig sind darüber hinaus auch lange Spaziergange am Strand oder in der Waldlandschaft. Danach gibt es zahlreiche schöne Cafés oder Restaurant, um sich nach einem Ausflug in die Natur aufzuwärmen und zu stärken. Ist das Wetter einmal nicht so schön, kann kostenlos mit der Kurkarte mit der "Bäderbahn" in dem weitläufigen Ort bis zum Strand fahren. Von der Seebrücke können Urlauber auch mit den verschiedenen Ausflugsschiffen zum Beispiel zu den bekannten Kreidefelsen, dem Königsstuhl fahren. Ganzjährig geöffnet hat auch die Bade- und Erlebniswelt AHOI! Rügen. So gibt es also auch in der Nebensaison von einem schönen Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in Sellin viel in dem Ostseebad zu entdecken und erleben.

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